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Rotwein

Rotwein für schöne Stunden

Rotwein zu genießen ist eine nicht nur stilvolle, sondern auch äußerst mußevolle Angelegenheit. Wir bei Navinum möchten Ihnen die Möglichkeit geben, aus unserem großen Sortiment den passenden, nach Geschmack, Stimmung und spontaner Eingebung perfekten Rotwein auszuwählen.

Unser Angebot umfasst mehrere tausend Rotweine und ist damit eines von Deutschlands größten Sortimenten im Weinfachhandel. Um sich noch besser in dieser Vielfalt zurechtzufinden, geben wir Ihnen hier einige grundlegende Informationen rund um das Thema Rotwein. 

Rotwein - 954 Weine gefunden

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Wie wird Rotwein rot?

Damit Sie Ihren schönen Wein nicht nur Trinken, sondern auch Wissenswertes darüber erfahren können, möchten wir Ihnen dieses schöne Produkt ein wenig näher bringen. Ob als Begleiter zum gemütlichen Abend vor dem Kamin, als romantisches Getränk für zweisame Stunden oder als Beigabe für eine gesellige Runde spielt dabei keine Rolle.

Es mutet selbstverständlich an, aber für die Herstellung von Rotwein bedarf es roter, d.h. dunkler bzw. blauer Trauben. Die Farbpigmente, die dem Rotwein seine Farbe verleihen, liegen ausschließlich in der Schale der roten Traube, während das Fruchtfleisch bzw. der Traubenmost sowohl bei hellen als auch bei dunklen Trauben farblos ist. Aus diesem Grund kann man zwar aus dem gepressten reinen Most ohne Verwendung der roten Schalen Weißwein herstellen. Umgekehrt aber ist eine Rotweinherstellung ohne Mitwirken der dunklen Schale im Herstellungsprozess nicht möglich.

Es reicht nicht einfach wie beim Weißwein, den Saft der roten Trauben auszupressen, sondern man muss auch die Maische, wie die festen, gepressten Bestandteile der Traube (Schalen, Stiele und Kerne) genannt werden, in den Gärprozess mit einbeziehen.

Abhängig von der Rebsorte ist das Farbspektrum des Rotweines groß. Es gibt hellrote Weine, Rotweine von tiefem Rubinrot und solche, die in ein rötliches Schwarz übergehen.

Rotwein- seine Rebsorten

Aus dem Bordeaux kommen die größten Rotweine der Welt, bei denen es sich meist um Cuvées handelt. Sie werden meist aus den in der Region populärsten Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc verschnitten. Sie sind in der Jugend tanninreich und von einem Rot, dass so charakteristisch ist, dass es zu einer Bezeichnung für einen Rotton geworden ist.

Etwas anders die großen Rotweine des Burgund: auch sie sind berühmt für ihr „burgunderrot“, sind allerdings rebsortenreine Weine aus der Rebsorte Pinot Noir, die in Deutschland als Spätburgunder bekannt ist.

Dieser ist eine auch in Deutschland weit verbreitete Rebsorte und bringt hier wunderschöne Exemplare seiner Gattung hervor, hat in der neuesten Zeit jedoch Konkurrenz vom Dornfelder erhalten, den innovative Winzer in den vergangen Jahren für sich entdeckt haben.

Die Sorte Sangiovese ist sehr bedeutend in Italien – schließlich gäbe es ohne sie nicht Italiens wohl berühmtesten Rotwein, den Chianti.

Die großen Rotweine Spaniens aus der Region Rioja bestehen hingegen aus der einheimischen Rebsorte Tempranillo, die die schweren, tanninreichen und dunkelroten Wein erzeugt.

Die bekanntesten roten Rebsorten für Rotwein sind

  • Cabernet Sauvignon
  • Merlot
  • Pinot Noir
  • Tempranillo
  • Sangiovese
  • Cabernet Franc
  • Malbec
  • Syrah
  • Grenache

Rotwein rund um die Welt

Häufig nach Vorbild der französischen Regionen Bordeaux oder Burgund haben sich in viele Weinbauländer der sogenannten „Neuen Welt“ auf Rotwein spezialisiert.

Die USA sind seit den 1970er zu einer beständigen Größe auf dem Weltmarkt geworden und bauen große Mengen Cabernet Sauvignon, Merlot und Zinfandel an, die mühelos mit den französischen Vorbildern konkurrieren können.

Südafrika schaut bereits auf eine glorreiche Vergangenheit im Weinbau zurück und hat seit der Abschaffung der Apartheid zu altem Ruhm gefunden. Hier ist der Pinotage der landestypische Rotwein, der dunkel, kräftig und schwer ist und wunderbar kräftige Fleischgerichte begleiten kann.

In Südamerika sind Chile und Argentinien große Rotweinerzeuger und haben das europäische Erbe neu interpretiert.

Neuseeland geht seinen eigenen Weg und ist in erster Linie ein berühmter Weißweinerzeuger, konnte aber beim Anbau wundervoller Pinot Noirs auch auf dem Rotwein-Sektor aufschließen. Klima, Sorgfalt und geringe Erträge lassen hier inzwischen auch einmalige Rotweine entstehen.

Australien hingegen ist berühmt für die kräftigen, "schokoladigen" Shiraz-Weine, mit denen es auf sich aufmerksam gemacht hat.

Schön, dass die Globalisierung auf dem Weinmarkt dem Weinfreund eine solch große Vielfalt in Hinsicht auf Rotweine beschert hat.

Die Herstellung des Rotweines

Der Herstellungsprozess von Rotwein ist im Gegensatz zum Weißwein zumindest in technischer Hinsicht am Anfang etwas anspruchsvoller, da er durch die sogenannte „Maischegärung“ entsteht. Es wird hierzu die ganze, bereits gepresste Traube mitvergoren und liefert damit in ihrer Schale die Farbstoffe, die den Wein „Rot“ werden lassen.

Hierbei tritt ein weiterer großer Unterscheid zum Weißwein hervor: die Herausbildung der Tannine. Diese sogenannten „Bitterstoffe“ sind ein charakteristisches Element des Rotweines, da sie, ähnlich wie die Farbstoffe, den festen Bestandteilen der Traube entspringen.

Sie sind ein entscheidender Faktor bezüglich der Struktur des Rotweines und entscheiden über dessen Charakter, Geschmack und Langlebigkeit.

Der Ausbau im Holzfass – sehr verbreitet beim Rotwein

Die verbreitetste Methode der Weinbereitung ist die Gärung im Stahl- oder Kunststofftank.

Viel mehr als beim Weißwein kommt beim Ausbau von Rotwein jedoch auch das Holzfass zum Einsatz – bei hochwertigen Rotweinen sogar das Barrique-Fass, das „kleine Eichfass“ mit einem Fassungsvermögen von 225 Litern.

Hierbei ist es Sinn und Zweck, die Geschmacksstoffe des Holzes auf den Rotwein übergehen zu lassen. Da diese Methode des Ausbaus nicht nur kostenintensiver ist, sondern auch nicht jedem Wein „steht“, ist sie bei der Rotweinherstellung gebräuchlicher als beim Weißwein. Dem Weißwein würde sie in vielen Fällen nicht nur nicht „stehen“, sondern auch die erwünschte Leichtigkeit und Frische nehmen, weshalb sie typischerweise eher beim Rotwein zum Einsatz kommt.

Tannine machen den Unterschied

Jeder, der schon einmal einen jungen Rotwein aus einer tanninreichen Rebsorte wie zum Beispiel Cabernet Sauvignon oder Tempranillo getrunken hat, hat diesen „pelzigen“ Geschmack auf der Zunge verspürt. Im Laufe der Zeit wird dieses Tannin abgebaut, wodurch der Rotwein milder, runder und „weicher“ wird. Ein „weicher“ Rotwein ist also ein tanninarmer Rotwein bzw. ein solcher Rotwein, bei dem das Tannin schon zum Großteil abgebaut wurde.

Das Tannin – im Zusammenspiel mit der Säure - ist auch der entscheidende Faktor, warum Rotweine im Allgemeinen eine größere Haltbarkeit aufweisen als Weißweine. Da die Weißweine dieses Tannin fast überhaupt nicht oder nicht in ausreichendem Maße besitzen, sind sie in der Mehrzahl weniger langlebig.

Der komplexe Aromenreichtum der Rotweine

Rotweine vermögen es, in Ihrem Bouquet von Aromen einen großen Reichtum zu entwickeln.

Es bedarf ein wenig Übung, aber mit der Zeit kann man „trainieren“, die fruchtigen Rotwein-Aromen von dunklen oder hellen Beeren, Kirschen oder Pflaumen zu bestimmen. Paprika ist typisch für jungen Cabernet Sauvignon, Schokolade für Shiraz. Die Töne verschiedener Hölzer, Tabak und Vanille sind oft Relikte der Holzlagerung. Außerdem sind Gewürznoten bei Rotweinen sehr verbreitet.

Diese Eigenschaften machen den Rotwein zu einer gerne verwendeten Zutat beim Kochen. Aromen, Säure und Tannine vermögen es, der Speise die besondere Note zu verleihen.

Ursprünge des Rotweinanbaus

Gemäß dem heutigen Stand der Forschung ist der Rotwein der eigentliche, ursprüngliche Wein, der zuerst hergestellt wurde und aus dem sich irgendwann die Weißwein-Rebe bzw. der Weißwein entwickelt hat. Erste Hinweise auf Weinproduktion lassen sich im Orient finden: im heutigen Syrien fand man eine Weinkelter, der man ein Alter von achttausend Jahren zumisst. Ähnliche Funde weisen auf Weinbau im Iran und im Zweistromland im 5. Jahrtausend vor Chr. hin.

Schon in der Antike war er nicht nur Genussmittel, sondern auch Medizin. Griechen und Römer waren nicht nur in Kunst, Politiktheorie und Philosophie wegweisend, sondern waren auch große Träger der Weinbaukultur, ohne deren Beitrag die Wein-Historie wohl anders verlaufen wäre.